Haken - The Mountain (2013)

21.10.2014 18:01

Veröffentlichung: 2013

Genre/ Stil: Progressive Rock, Progressive Metal, Neo-Prog, Retro-Prog, etwas Fusion

 

Besetzung:

Charlie Griffiths - Gitarre 

Tom MacLean - Bass 

Diego Tejeida - Keyboard 

Raymond Hearne - Schlagzeug

Richard Henshall - Gitarre, Keyboard

Ross Jennings - Vocals

 

Titelliste:

1. The Path

2. Atlas Stone

3. Cockroach King

4. In Memoriam

5. Because It's There

6. Falling Back To Earth

7. As Death Embraces

8. Pareidolia

9. Somebody

10. The Path Unbeaten

11. Nobody

 
 

Als ich The Mountain zum ersten mal anmachte, erwartete ich ein Album im Stile der letzten beiden. Also, ein komplexes, frisches, rundes, innovatives und einprägsames, aber auch relativ einfach verdauliches Werk, das sich einem nach ein paar mal hören bereits weitestgehend erschließt. Aquarius hat mich auf Anhieb umgehauen, Visions mochte ich nach dem zweiten Durchgang auch schon sehr. Der Opener von The Mountain, The Path, deutete auf ein solches Werk hin. Doch das Erwartete traf nicht ganz ein: The Path ist ein wunderschöner, ruhiger Einstieg, mit schönen Melodien und harmonischer Vielseitigkeit ganz im Haken-Stil, der zumindest bei mir sofort Klick gemacht hat. Doch mit dem Rest des Albums konnte ich mich noch nicht so richtig anfreunden.

Aber mal ganz von vorne. 

Das dritte Album einer Band soll ja oft eins der „schwierigsten“ sein, wenn die ersten beiden die Messlatte sehr hoch gelegt haben. Beispiele hier findet man beispielsweise bei Spock‘s Beard (The Light, Beware Of Darkness), Dream Theater (When Dream & Day Unite, Images & Words) oder auch King Crimson (In The Court, In The Wake). Erstere wurden nach den ersten beiden recht komplexen Alben wesentlich eingäniger und poppiger und schafften es nicht, qualitativ an den Erst- und Zweitling anzuknüpfen. Dream Theater schwammen sich mit dem zweiten Album erst so richtig frei und entwickelten ihren ureigenen Stil. Mit Awake konnten sie meiner Ansicht nach den Standart von I&W halten, bauten ihren (neuen) Stil stark aus und legten eine große Schippe Heaviness zu. Letztere veröffentlichten nach dem überwältigenden Feedback über das Debüt („erstes Progalbum der Musikgeschichte“, „ein Meisterwerk“ etc..) im Prinzip das gleiche Album noch mal etwas aufpolierter und runder, um dann mit Lizard eine völlig neue Richtung einzuschlagen. Wie ist es nun Haken gelungen, diese Hürde zu bewältigen? 

Visions war anders als Aquarius; weniger verspielt, etwas erwachsener, und vielleicht gerade deshalb für mich persönlich nicht so stark und interessant wie der Erstling - aber trotzdem ein tolles Album. Mit The Mountain bauen Haken ihren Stil nochmals aus, in eine andere Richtung als die beiden Vorgänger. Das Album ist einfach „anders“. Es hat nicht die Versatzstücke eines klassischen Progmetal Albums (wie sie es mittlerweile zu hunderten gibt), wie „das Instrumental“, „die Ballade“ oder „das zentrale epische Meisterwerk“. Es ist anders konzipiert. Der längste Song ist kurz unter der 12 Minuten Grenze, es gibt nicht so viele Leitthemen wie einst und die Kontraste zwischen ruhig und heavy sind meist auf die Lieder aufgeteilt; soll heißen, zwischen zwei Megakrachern findet sich beispielsweise ein Besinnungsmoment. Und obwohl Haken ihren Stil weitestgehend beibehalten, glaube ich einzelne Einflüsse anderer Bands zu hören: In der Strophe von In Memoriam findet sich ein wenig Steven Wilson wieder, im Cockroach King höre ich Gentle Giant Gesangspassagen und atonale King Crimson Arpeggien gepaart mit 70er Jahre Schweineorgel, die E-Drums in Because It‘s There erinnern mich abermals an die späten King Crimson und (haut mich ruhig dafür) in Falling Back To Earth meine ich eine Prise System Of A Down auszumachen. Nicht zu vergessen ist natürlich, dass wohl jeder in der Band Dream Theater Fan sein dürfte und man beim Neal Morse hören auch gut aufgepasst hat. Das sollte nicht falsch verstanden werden- The Mountain ist absolut eigenständig, hat eine einzigartige Atmosphäre und ist im Endeffekt zu 100% Haken. Die Einflüsse beschränken sich auf einzelne Passagen, und das halte ich für absolut verkraftbar, zumal wohl jeder Musiker irgendwo seine Inspirationen und Einflüsse hernimmt (es wird ja auch gesagt, dass seit Händel keine neuen Melodien mehr geschrieben werden können...).

Sei‘s drum, nehmen wir das Album mal ein wenig auseinander.

 

Der ruhige Einstieg The Path ist von erhabener Schönheit und bereitet einen auf die kommende Tour De Force vor. Das Lied überzeugt durch schöne, aber nicht blöde oder einfache Melodien, in denen Ross Jennings schon mal zeigen kann, dass er RICHTIG schön singen kann. Der Song beinhaltet die einzigen Leitthemen des Albums, die in Because It‘s There später noch mal auftauchen. Direkt im Anschluss folgt die Single des Albums, Atlas Stone, die am Anfang sowas wie das instrumentale Präludium des Albums für den Hörer bereithält; das, was bei Visions Premonition und bei Aquarius das Intro zu The Point Of No Return war. Aufgeregtes Klavier, unzählbare Taktarten, dann härtere Riffs und ein Chor (echt oder Keyboard? Ich weiß es nicht, ist mir auch egal, klingt geil.). Aha, jetzt geht das Album also richtig los. Es folgen ein hymnischer Refrain, ein typischer Haken Soloteil mit Witz, sowie eine moderat bombastische Reprise, in der Jennings höher singt als ich es ihm je zugetraut hätte. Mal sehen wie er das live hinbekommt. Ich finde, dass der Song keine Schwachstelle des Albums ist; er ist schlicht und einfach nicht so abgefahren wie der Cockroach King oder Pareidolia.

Der folgende eben erwähnte Cockroach King beginnt mit einer wummernden Schweineorgel und einem unmittelbar einsetzenden, extrem trägen und schweren Groove. Direkt darauf kommt Gentle Giant: sechsstimmiger Satzgesang wie ihn ein Neal Morse nicht besser hätte schreiben können, gesungen von der gesamten Band- Respekt, das muss man erstmal machen. Das ganze klingt etwas skurril. Danach steigt die Band wieder ein, wobei alle Stimmen bis auf die Hauptstimme durch Instrumente ersetzt werden. Diese Idee hatte Neal Morse übrigens bereits bei Snow. Zwischendurch singt Jennings in meinen Ohren etwas an den frühen Peter Gabriel angelehnt. Der Song beinhaltet weiterführend einen hysterischen Refrain, ein jazziges Piano-Schlagzeug-Bass-Trio Interludium, einen Crimsoesquen Instrumentalteil inklusive gesungener verrückter „Babababa“s und weitere atonale Gesangspassagen. Sehr skurril, sehr geil.

Ich sagte ja, dass ich mich anfangs mit dem Großteil des Albums nicht so richtig anfreunden konnte. Cockroach King ist einer der Songs, die sich mir erst nach vielleicht 10 Hördurchgängen erschlossen haben. (Und um mal den Begriff des werten Mitrezensenten zu verwenden- der Titel ist (im positiven Sinne) einfach nur sperrig.)

In Memoriam erscheint mir wie ein Fazit aus den vorangehenden beiden Stücken. So eingängig wie Atlas Stone, aber an manchen Stellen beinahe so dissonant, sperrig und abgefahren wie Cockroach King. Ein kompakter, kurzer, aber effektvoller Progmetal Kracher. Die Strophe enthält monoton gesungenen, stellenweise beinahe gesprochenen Gesang und erinnert mich ein wenig an Steven Wilson. Der Refrain ist hymnisch, geht in die Richtung von Atlas Stone (nur heavier) und ist absolut Haken-typisch. Im Soloteil finden sich atonale Fripp-Arpeggien, ,ange-elektronischtes‘ Schlagzeug a la Crimso um die Jahrtausendwende und Gesang, der als Instrument eingesetzt wird. Klasse! Im letzten Refrain glaube ich dann etwas Nu-Metal Feeling rauszuhören, wegen dem schweren Groove (obwohl wohl keine Nu-Metal-Band je so einen 7/4-Groove einbauen würde), den tiefen Gitarren und den gesampelt klingenden Backingvocals. Geiler Song.

Direkt im Anschluss geht Because It‘s There los, welches das Leitthema von The Path wieder aufnimmt. Erst singt Jennings allein, dann setzen die anderen mit ein. Es handelt sich hier weniger um einen weiteren Neal Morse Satzgesang, sondern eher um einen langsamen Choral. Das Stück bietet weiterhin ein ruhiges Basssolo, erneut und hier noch dominantere spätcrimsoesque Elektro-Drums (sehr geil!), die dem Song wie dem Vorgänger einen gewissen Nu-Metal Charme verleihen (ohne, dass der Song auf irgendeine Art und Weise ,angemetalt‘ wäre), und zwei wunderschöne Refrains mit abermals ausgesetzem Choralgesang. Der Text ist ebenfalls allererste Sahne und sehr berührend.

Eine tolle und absolut nicht herkömmliche Ballade. Sie dient auch perfekt zur Überleitung in den ersten 12 Minüter des Albums, Falling Back To Earth.

Falling Back To Earth ist für mich der absolute Höhepunkt des Albums. Es handelt sich mit knapp 12 Minuten um das längste Stück des Albums; verglichen mit den beiden Vorgängeralben ist das geradezu kurz (Visions 22 min, Celestial Elixir immerhin 17 min). Aber Falling Back präsentiert sich, wie ich anfangs schon angedeutet habe, auch nicht als ,der Longtrack‘ des Albums, weder im Gesamtkontext, noch als einzelner Song an sich. Trotz seiner Länge macht der Track bei mir mehr den Eindruck eines „Songs“, als den eines „Longtracks“ im sprachgebräuchlichen Sinne eines Progressive-Rock Fans (a la Octavarium, Supper‘s Ready, oder eben Visions), der die zentrale meisterhafte Komposition und der Höhepunkt des Albums ist. Das habe ich ähnlich bei Bridges In The Sky und Lost Not Forgotten von Dream Theaters A Dramatic Turn Of Events bemerkt. Höhepunkt des Albums ist Falling Back To Earth für mich ohnehin (ich wiederhole mich), aber das ist eigentlich egal, da Haken auf The Mountain sowieso einen Kracher nach dem nächsten abfeuern, und zwar so derartig gnadenlos, dass jeder Song auf dem Album für einen anderen Hörer den Höhepunkt darstellen könnte. Wie dem auch sei, ich schweife ab. Falling Back kracht sofort los und dängelt nicht lange rum. Nach nur 14 Sekunden kommt schon eindringlicher Gesang, der eine Stimmung verbreitet, als würde Song gleich wieder ausbrechen. Tut er auch kurz, bevor wieder ruhigerer Gesang folgt. Jennings singt fantastisch. „The sky is falling in on MEEEEHEEE“ - grandios! Da kommt richtiger Wahnsinn in seiner Stimme rüber. Der Song spielt mit den krachenden Zwischenteilen und den ruhigen, explosiven Strophen extrem gekonnt auf irgendeine Art Auf- oder Erlösung hin. Bemerke: Wir bewegen uns noch in den ersten 2 Minuten des Liedes. Die eben erwähnte Auflösung findet der Song in seinem hymnischen, absolut geilen Refrain. Da haben wir sie; für mich die beste Melodie des Albums. Der Text unterstreicht das: „Soaring through the sky, free from your burden“. Episch, super.

Es folgt ein typischer Haken Soloteil: Atonale Passagen, unzählbare Polirhythmen, Witz (der kurze Nintendo-Sound, haha), Soli- das aber komprimiert in knapp zwei Minuten. 

Bevor der Song bei ungefähr der Hälfte eine komplett andere Richtung einschlägt, kommen noch eine diesmal sehr aggressive Strophe (in wie viele verschiedene Kontexte eine einzige Idee gesteckt werden kann, Wahnsinn!) und ein weiterer majestätischer Refrain. Danach nimmt der Song wie gesagt eine Wendung. 6/8 Takt, eine Weile Ruhe, der Protagonist scheint dem Text zu urteilen abgestürzt zu sein. Dieser eingeschobene, ruhige Part erscheint allerdings nicht aus dem Zusammenhang gerissen oder drangebastelt zu sein, da er Themen, die vorher im Lied schon auftauchten, wieder verarbeitet.

Die letzten anderthalb Minuten sind dann, wie bereits das Finale von Visions, für die Ewigkeit geschrieben: eine ruhige Gitarre führt uns zurück in das Hauptthema und wird mit großer Geste weiter ausgeführt. Es folgen zwei weitere geile Refrains und das Eingangsriff. Kurz, knapp, aber total groß.

The Mountain verlief bisher ohne einen Ausfall, es hatte nichtmal einen schwachen Moment. Dass der noch kommen musste, war zwar nicht klar (wir reden von Haken), aber zu vermuten. As Death Embraces ist eben dieser schwache Moment. Es ist kein Ausfall, da der Song als das, was er ist, perfekt platziert ist: Zwischen zwei Progmetal Monstern braucht der Hörer eine kurze Auszeit. Das kurze Lied, nur mit Klavier und Gesang instrumentiert, ist keiner der großen Momente des Albums und wohl auch der Track den ich am wenigsten, wenn vielleicht noch garnicht einzeln angespielt habe. Mich erinnert er manchmal etwas an More Fool Me aus Genesis‘ Meisterwerk Selling England By The Pound: Diesen Song braucht kein Mensch, aber er passt sehr gut zwischen Firth Of Fifth und The Battle Of Epping Forest. So ähnlich ist das auch hier.

Umso stärker wirkt dann das ohnehin schon geile Pareidolia. Diese Stück war für mich vielleicht am schwierigsten zugänglich. Das Hauptthema wird vom Bass vorgestellt und nach einem bombastischen Einsatz der Band von allen Instrumenten wiederholt. Der Einsatz bestimmter nicht diatonischer Intervalle (Tritonus/ Blue Note und b13) lässt die Melodie etwas orientalisch erscheinen. Das wird auch unterstrichen durch die Perkussion, die das rhythmische Fundament der darauffolgenden Strophe darstellt, sowie die Gitarre, die im Hintergrund eine Melodie als Ostinato-Figur durch Bendings mit Vierteltönen verziert. Der Refrain baut dann auf der Grundmelodie auf. Weiterführend finden wir halsbrecherische und extrem aggressive Instrumentalpassagen (inklusive Blastbeat, fehlen eigentlich nur noch die Growls ;) ), die mich persönlich seit längerem mal wieder sehr an Dream Theater erinnern (3:32 - 4:17). Der Chor ab 4:30 ist für mich eigentlich Symphony X typisch. Desweiteren scheinen mir die Kicks ab 3:43 etwas beim Count Of Tuscany entliehen zu sein. Darauf folgt ein ruhiger Teil, der perfekt in den Fluss des Songs eingebunden ist, bevor die Band wieder etwas ausrastet. Am Ende findet man wieder zum Refrain zurück, bevor der Song extrem ruhig mit einer Art Spieluhr-Melodie, gespielt vom Keyboard endet. Die Stimmung wird so konsequent den gesamten Song über durchgehalten, dass ich auch hier wieder von einem (überlangen) „Song“ und keinem „Longtrack“ reden würde.

Es folgen noch ein paar Windgeräusche, eine perfekte Überleitung zu Somebody. Hier denkt man zuerst eine Ballade zu hören. Dennoch wird eine leicht besorge, ungute Stimmung vermittelt, die vermuten lässt, dass jeden Moment ein Riffgewitter ausbricht. Beide Dinge treten nicht ein. Für mich ist Somebody keineswegs eine Ballade, obwohl es hier an keiner Stelle so zur Sache geht wie beispielsweise bei Atlas Stone. Der Song baut sich behutsam auf und immer mal wieder ab. Mittendrin gibt es einen sehr gelungenen Teil, in welchem die Worte „I wish I could have been somebody“ über einen 7/8 Takt gelegt und mit unterschiedlichen Schwerpunkten in einem anderen rhythmischen Zusammenhang präsentiert werden. Sehr geil. Der Refrain des Songs steigert sich gegen Ende hin bis zur absoluten Verdammnis, man hört richtig die Wut hinter den Worten „Give me back my life“. Das Schlagzeug spielt darunter einen leicht gebrochenen Groove (außerdem steht auch dieser Teil wieder im 7/8). Die Stimmung, die erzeugt wird, ist unbeschreiblich. Ganz zum Schluss kommt noch mal eine Reprise des Anfangsthemas und ich meine noch ein paar ganz leise Vinyl-Knistergeräusche wahrzunehmen. Damit ist das Finale von The Mountain nicht annähernd so majestätisch und befreiend wie einst das von Aquarius, oder noch krasser, Visions, dennoch keinen Deut weniger beeindruckend.

Hier endet die reguläre Edition des Albums, auf der Special Edition folgen noch zwei Tracks. Einmal eine instrumentale Version von The Path (The Path Unbeaten) und eine Akustik Version von Somebody (Nobody). Während ich auf letzteres gut hätte verzichten können, empfinde ich The Path Unbeaten im Gesamtpaket sogar als essentiell: Das Path-Thema taucht einmal am Anfang auf, und ein weiteres mal ungefähr in der Mitte des Albums bei Because It’s There. Das Aufgreifen dieses einzigen Leitthemas am Ende des Albums macht The Mountain für mich noch runder und letztendlich perfekt. Bei Nobody schalte ich dann meistens aus.

 

Ist The Mountain nun Hakens bisher größtes Meisterwerk? Ich würde spontan sagen „ja“, obwohl ich mich immer noch nicht ganz entscheiden kann, ob ich Aquarius rein subjektiv gesehen lieber höre. Es hatte für mich einfach den umhauenden Aha-Effekt, da ich so etwas vorher noch nie gehört hatte. The Mountain ist dagegen natürlich wesentlich eigenständiger, erwachsener, noch dazu ein ganzes Stück härter. Im Endeffekt ist es eigentlich auch egal; Haken liefern ohne Zweifel ihren dritten Volltreffer in Reihe ab, in Form ihres dritten perfekten Progmetal-Neo-Retro-Prog-Mischmasch-Albums - und bleiben dabei trotz aller Weiterentwicklung völlig sie selbst. Das muss man ihnen erstmal nachmachen. Nicht umsonst gelten die 6 Herren im Moment als die unangefochten besten Newcomer im Prog-Bereich (wobei man mittlerweile auch nicht mehr von Newcomer sprechen kann und sollte). Ich bin sehr gespannt darauf wie es weitergehen wird mit Haken und hoffe 1., dass sie ihren qualitativen Standard in Zukunft halten können und 2., dass sie mit ihrem Schaffen irgendwann auch mal richtig Kohle machen, denn die haben es echt verdient. Wie auch immer, The Mountain hat auf jeden Fall Dream Theaters selbstbetiteltes Album von meinem Platz 1 der besten Veröffentlichungen des Jahres 2013 gestoßen. Sollte man gehört haben.

 

Bewertung: 

Vergleichbar mit: 

An verschiedenen Stellen glaube ich King Crimson, Steven Wilson, System Of A Down, Gentle Giant, natürlich Dream Theater und Neal Morse rauszuhören. Trotzdem ist The Mountain zu 100% Haken.

 
 
 
 
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